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Seashells Resort at suncrest Hotel, Malta

Jaqueline Reinhold

Ready for take-off – Malta

Ab dem 24. Mai verbrachte ich 3 Wochen auf Malta – Attard.

Ein Praktikum im Ausland während der Ausbildung, hörte sich rundum interessant an und sollte eine große Herausforderung werden. Die Organisation lief reibungslos per Email.

Total aufgeregt auf Malta angekommen, wurde ich zunächst von einem Paragon- Mitarbeiter zu meinem Apartment gebracht.

Der erste Eindruck war erst mal ein Schock.

9 Personen teilen sich 1 Apartment und jeweils 3 Personen pro Schlafzimmer.

ap_reinhold_zimmer

Der Schock verflog, als ich die ersten Mitbewohner kennenlernte, sie kamen aus ganz Europa und waren alle sehr aufgeschlossen, hilfsbreit und freundlich. Mein Zimmer teilte ich mir mit einer Engländerin und einer Litauerin.

Zum Glück hatte ich vor Arbeitsbeginn ein akklimatisierungungs Wochenende, wo ich mich erstmals in der Umgebung umschauen konnte und die ersten Sightseeing touren mit den anderen Studenten machen konnte.

Malta hat wirklich einiges zu bieten und sehr tolle Ecken!

Montag dann endlich das lang erwartete Paragon Meeting. Komplett anders verlaufen als erwartet. Nach über einer Stunde Verspätung seitens Paragon starteten sie mit einer Präsentation über Malta. Anschließend gab es eine Menge Papierkram zum ausfüllen und das lang erwartete Schreiben des Praktikumsunternehmen.

Seashells Resort at suncrest Hotel wurde mein Praktikumsunternehmen. Das 4-Sterne Hotel, direkt an der Küste gelegen, bietet spektakuläre Ausblicke über die maltesischen Inseln, unberührte Buchten und das wunderschöne, kristallblaue Mittelmeer.

 

Nach einer netten Rundführung und Vorstellung vom HR-Team, wurde ich mit meinen Aufgaben vertraut gemacht. Es wurde alles nett für mich hergerichtet und eine eigene Email-Adresse bekam ich auch direkt.

Verteilt über die 3 Wochen schrieb ich Absagen an Bewerber, führte das Krankheitsbuch, erstellte einen Interviewleitfaden, prüfte den Bewerbungseingang und die dazugehörigen Bewerbungen schrieb 2 Artikel für das eigene Hotelketten Magazin, erstellte einen Mitarbeiterfragebogen, und legte Personalunterlagen und sonstige Dokumente ab.

Es war doch alles sehr anders als ich es aus Hamburg gewohnt war. Im Büro waren keine Fenster, die offene Küche war direkt hinter einem Arbeitsplatz eines Mitarbeiters und eine Reinigungskraft, die gelegentlich mal durchwischt, gab es auch nicht. Auf Arbeitssicherheit und Komfort wird hier einfach nicht geachtet.

Dennoch hatte man einen strengen Dresscode und strickte Anweisung was du auf keinem Fall tragen darfst oder in jedem Fall tragen musst z.B. durfte man keinen Schmuck jeglicher Art, keinen Nagellack und keine Oberbekleidung, die mehr als die Unterarme zeigt tragen. Bestanden wurde auf geschlossene Haare, hohe Schuhe und nur schwarz-weiße Kleidung.

Jeden Tag auf das neue, war es eine große Herausforderung pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, denn der Busverkehr auf Malta hat zwar zeitlich organisierte Fahrpläne, kommt aber dennoch kein einziges mal pünktlich. Das war auch das erste, was mir die Stundeten einprägten, 15 Minuten bevor der Bus abfahren soll an der Bushaltestelle stehen (falls er zu früh kommt) und auf Wartezeiten bis zu einer Stunde einstellen. So hat es zum Glück immer geklappt.

Ich fühlte ich mich in meiner Umgebung  total wohl und hatte viele Bekanntschaften machen können. Wir  unternahmen sehr viel  in der Freizeit mit den anderen Studenten, die teils bis zu 9 Monaten Aufenthalt auf Malta hatten. Tagesaufflüge auf die Nachbarinsel  Gozo, Comino und Blue Lagoon,    St. Peters Pool und der Fischmarkt sind auf jeden Fall einen Besuch wert!

 

 

 

 

Nach nur kurzer Zeit fanden wir unsere von da an absolute Lieblingsbar das „Zmerc“, wo es neben den Getränken immer Gewöhnungsbedürftiges, aber dennoch leckeres Freefood gab.

Die Englischkenntnisse liefen nach ein paar Tagen flüssig und ohne großes nachdenken. Wobei man sich auch erst einmal an das Englisch der Engländer gewöhnen musste. Klappt aber nach einer Weile ganz gut.

Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, mein Auslandspraktikum auf Malta zu absolvieren. Die Zeit verging unglaublich schnell.

Für mich war mein Aufenthalt auf Malta eine tolle Gelegenheit Einblicke in die Arbeitswelt im Ausland zu bekommen, allgemein im fremden Land selbstständig zurechtkommen und meine Englischkenntnisse im verstehen und sprechen zu erweitern. Abwechslung ist auf jeden Fall immer geboten und das Wort Langweile kam nie auf.

GO FOR IT!